|
Der erste Tag der Europameisterschaft in Polen brachte zwei unerwartete Siege. Weltmeister und Topfavorit läßt Punkte gegen Serbien liegen und die Türkei schlägt den Olympiavierten Litauen.
Mit der Gruppenphase hat die Europameisterschaft in Polen gewonnen.
In der Gruppe A konnte sich Griechenland deutlich gegen Mazedonien durchsetzen (86:54). Schwerer tat sich da schon Kroatien gegen Israel (86:79). Nach der Papierform, sollten sich die Griechen, Kroaten und Israelis für die Zwischenrunde qualifizieren.
Gruppe B mit dem Team aus Frankreich, Deutschland, Russland und Lettland wird spannend werden. Die Russen besiegen die Letten (81:68) wie erwartet klar, aber der Mitfavorit auf den Titel, Frankreich, muß gegen die neuformierte deutsche Mannschaft lange zittern. Schlussendlich wird ein Sieg erzielt (70:65). Für den Titel wird es aber so nicht reichen.
Gruppe C mit Serbien, Spanien, Slovenien und Großbritannien kann als Hammergruppe bezeichnet werden. Die Spanien bekommen das gleich zum Auftakt zu spüren. Serbien bezwingt Spanien (66:57) nach einer überzeugenden Leistung in der ersten Halbzeit. Slovenien erzielt einen "Pflichtsieg" gegen Großbritannien (72:59). Bei diesen Spielen gab es auch österreichische Beteilung. Walther Kaszelik war als Kommissar im Einsatz.
Gastgeber Polen gewinnt in Gruppe D das Auftaktspiel gegen Bulgarien (90:78), während Litauen gegen die Türken verliert (84:76)
Die Gruppenphase wird am 8. und 9. September fortgesetzt. Der Gruppenvierte scheidet vorzeitig aus, während die ersten drei jeder Gruppe in der Zwischenrunde um den Aufstieg ins Viertelfinale spielen.
|