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Baden606285:4580
Bundesländercup mU14 geht an Wien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von GP   
Sunday, 27. January 2008

 

Beim Bundesländercup mU14 konnte sich Wien nach mehreren spannenden Spielen durchsetzen. MVP wurde Juri Blazevic aus dem WBV-Team.

 

 

Von Freitag bis Sonntag fand der Bundesländercup in der Altersklasse mU14 in St. Veit an der Glan in Kärnten statt. Wie jedes Jahr hatte Wien einen der stärksten Kader aller Bundesländer. Man erwartete sich den Einzug ins Finale und dort dann einen Sieg. Auch der Coach des Teams Gregor Prehsl ging mit dieser Einstellung in das Turnier. In der Gruppenphase hatten wir Burgenland, Kärnten 2 (für Tirol eingesprungen) und Oberösterreich zugelost bekommen. In der anderen Gruppe spielten Salzburg, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten.

 

Für unsere Burschen ging es bereits am Freitag nach der Ankunft mit dem ersten Spiel los. Der erste Gegner war das Burgenland. Unsere Spieler spielten sehr ordentlich. Hin und wieder schlichen sich kleine Konzentrationsschwächen ein. Auf den Spielverlauf selber hatten diese allerdings keine Auswirkung. Das Spiel wurde klar mit 81 zu 26 gewonnen.

 

Am nächsten Tag spielten wir gegen Kärnten 2. Nach nur zwei Minuten gab es für unsere Mannschaft einen großen Schock. Einer unserer besten Spieler Jurica Blazevic verletzte sich beim Lay up. Er fiel für das restliche Spiel komplett aus. Dadurch waren die anderen Spieler extrem verunsichert. Das erste Viertel konnten wir nur knapp gewinnen. Im zweiten Viertel erholten wir uns langsam von diesem Schock. Wir spielten trotzdem verkrampft und überhaupt nicht locker. Das Spiel selber konnten wir doch deutlich gewinnen. Die Leistung war allerdings eher schlecht. Es war zu wenig Bewegung und vor allem viel zu wenig Kampfgeist vorhanden.

 

 

 

Leider wirkte sich diese Leistung auch auf das nächste Spiel gegen Oberösterreich aus. Wir spielten total zurückhaltend und erzielten im ersten Viertel nur 5 Punkte. Wir konnten dann zwar unseren Rhythmus finden, liefen allerdings das ganze Spiel lang dem Rückstand aus dem ersten Viertel hinterher. Auch ihren Kapitän und Spielmacher Öhlinger konnten wir nicht stoppen. Er zog sehr oft ungestört zum Korb und erzielte einfache Punkte. Am Ende verloren wir das Spiel 40 zu 53. Wir stiegen trotz dieser Niederlage als Gruppenzweiter ins Halbfinale auf.

 

Dort spielten wir gegen Niederösterreich, den Sieger der anderen Gruppe. Niederösterreich spielte wie jedes Jahr einen sehr schnellen und aggressiven Basketball. Es galt also ihre Fast-Break-Punkte zu verhindern. Und das gelang unserer Mannschaft von Anfang an. Die Niederösterreicher rannten förmlich gegen eine Mauer. Was Niederösterreich nicht schaffte praktizierten wir teilweise auf sehr hohem Niveau. Angeführt von Florian Trappl, der hervorragende Pässe spielte kamen wir sehr oft alleine vor den Korb. Nur im 3.Viertel konnte Niederösterreich einige Würfe von außen treffen. Ansonsten kam es zu einem verdienten Sieg für unsere Burschen und zum verdienten Finaleinzug.

 

Das Finale am Sonntag als letztes Spiel ausgetragen. Es ging abermals gegen Oberösterreich, die sich im Halbfinale gegen Salzburg klar durchsetzen konnten. Wie im ersten Spiel erwischten die Oberösterreicher den besseren Start. Gleich in der ersten Minute konnten sie vier Punkte erzielen, während wir unsere Chance an der Freiwurflinie vergaben. Beim Spielstand von 2:5 nahm sich Juri ein Herz und traf seinen ersten Dreier, trotz der aggressiven Verteidigung die er am Hals hatte. Danach wurde auch der Rest der Mannschaft wachgerüttelt. Sie spielten das ganze erste Viertel sehr konzentriert in der Verteidigung und trafen ihre Würfe im Angriff. Endstand erstes Viertel: 14:14. In der Mitte des zweiten Viertels hatten wir dann einen 14-0 Run. Leider folgte darauf ein 8-0 Run für die Oberösterreicher. So gingen wir statt mit einer 11-Punkteführung nur mit einer Dreipunkteführung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel versuchte sich Juri noch einmal an der Dreierlinie. Er verwandelte auch diesen Wurf, trotz der anhaltenden aggressiven Verteidigung der Oberösterreicher. Auch innerhalb der Dreipunktelinie konnte er eine hervorragende Wurfquote herausspielen. Zum Ende des dritten Viertels gelang es Juri mit einem sensationellen Buzzerbeater von Dreipunktelinie den Vorsprung auf sieben Punkte auszubauen. Im letzten Viertel ließen wir dann nichts mehr anbrennen. Wir gewannen das Spiel mit 68:53. Jurica Blazevic wurde mit seinen 27 Punkten und 4/5 Dreiern im Finale der hoch verdiente MVP des Bundesländercups.

 

Insgesamt gesehen hatte sich die Mannschaft nach der eher kurzen Vorbereitungszeit hervorragend präsentiert. Die Abstimmungsschwierigkeiten in den Vorrundenspielen sind sicher auch darauf zurück zu führen. Im Halbfinale und im Finale konnten dann die Spieler aber zueinander finden. So spielten sie Basketball auf gutem Niveau.  Die Ergebnisse der Spiele im Überblick:

  • Wien gegen Burgenland: 81:26 (21:9; 19:8; 22:5; 19:4)
  • Wien gegen Kärnten 2: 60:25 (10:9; 16:5; 16:5; 18:6)
  • Wien gegen Oberösterreich: 40:53 (5:14; 8:8; 11:16; 16:15)
  • Wien gegen Niederösterreich: 75:51 (19:12; 19:15; 14:15; 23:9)
  • Wien gegen Oberösterreich: 68:53 (14:14; 16:13; 16:12; 22:14)

 Die Scorer aller Spiele zusammen:

  • Jurica Blazevic: 67
  • Florian Trappl: 59
  • Ahmet Bayat, Markus Trimmel: 36
  • Johannes Khünl-Brady: 32
  • Tomislav Bogut: 28
  • Paul Kadensky: 21
  • Heribert Michelmayer: 17
  • Daniel Martinovic: 7
  • Bernhard Klutz: 6
  • Lorenz Haas, Marko Soldo: 4

Gregor Prehsl

Coach 

 

 

 

 
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